Hochsensibilität | ‘Test‘ Erwachsene

Selbstreflexion

Grundsätzlich rate ich dazu, sich nicht nur an Tests zu orientieren beim Aufnehmen der Spur der hochsensiblen Art. Darüber hinaus sollte man unbedingt die Spur weiterverfolgen; und, die Spürnase in der Literatur und / oder in Gesprächen aufnehmen lassen, ob die hochsensible Art stimmig ist.

Bei Ulrike Hensel ist eine sehr gute Fragenauswahl zu finden, die zur Selbstreflexion und Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen Hochsensibilität anregen.

 

Momentan einziger frei zugänglicher, an wissenschaftlichen Kriterien orientierter Test

Dr. Guido Gebauer (Dipl. Psychologe) hat einen an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Test zur hochsensiblen Art erstellt. Interessierte und/oder kritische Geister können seine Vorgehensweise hier nachlesen. Sein Test ist hier zu finden.

 

Wissenschaftlich fundierte Unterbauung des Persönlichkeitsmerkmals ‚hochsensibel‘

Die Nachfrage nach Tests ist groß. Es liegt mir langfristig am Herzen, dass Fachleute deren Akzeptanz bedeutsam ist (ÄrztInnen, PsychiaterInnen, PädagogInnen …) die Arbeit mit Hochsensiblen ernst nehmen. Hierfür brauchen wir wissenschaftlich fundierte Beweise, dass es Hochsensibilität als Persönlichkeitsmerkmal gibt. Erste Ansätze liegen vor:

  • Dr. Elke van Hoof (klinische Psychologin an der Freien Universität in Belgien) hat mit Hilfe der Funktionellen Magnet Resonanz Tomographie (FMRT) bei 1500 Erwachsenen zwischen 29 und 58 Jahren nachgewiesen, dass das Gehirn von hochsensiblen Personen bei einer bestimmten vorgegebenen Aufgabe in mehr Gebieten aktiviert wird, als das Gehirn von normalsensiblen Personen. Ihr Gehirn funktioniert anders. (Hoogsensitief. Leuven: Lannoo Campus, 2017).

Die Ergebnisse von Dr. Sandra Konrad sind hier zu finden.